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Die Jungen Liberalen Main-Kinzig stimmten sich auf dem 69. Landeskongress der Jungen Liberalen Hessen vom 11. Bis 12. November in Rüsselsheim auf den Landtagswahlkampf ein.

Die Jungen Liberalen Main-Kinzig waren von Samstag, den 11. November, bis Sonntag, den 12. November, in Rüsselsheim zu Gast auf dem 69. Landeskongress der Jungen Liberalen Hessen. Die Themen waren die Wahl eines neuen Landesvorstands, die Beratung des Landtagswahlprogramms und die Debatte und Abstimmung weiterer Anträge.

Der 25-jährige Lucas Schwalbach wurde in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt.  Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurden gewählt: Niklas Hannot (Programmatik), Florian Möller (Organisation), Lisa Freitag (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Christoph Hartel (Finanzen). Ergänzt wird der neue Landesvorstand durch die Beisitzer Michael Lipp, Vivien Florczyk, Raphael Meyer, Georg Landwehrmann, Christian Kuschel und Patrick Schütz.

Nach der erfolgreichen Bundestagswahl war die Freude bei den Jungliberalen groß.In Vorbereitung auf die Landtagswahl in Hessen 2018 stand im Zentrum des Landeskongresses die Debatte und Abstimmung über das Landtagswahlprogramm. Hierbei setzten die Julis einen Fokus auf Bildung und Digitalisierung.

 

Für die eine positive und erfolgreiche Zukunft benötigt es ein qualitativ hochwertiges und effektives Bildungssystem, welches die Möglichkeiten welche sich aus der Digitalisierung der Gesellschaft ergeben nutzt. Bildung beginnt hierbei bereits in der KiTa. Daher setzen sich die Jungen Liberalen Hessen für flexiblere KiTa-Öffnungszeiten sowie eine qualitative Verbesserung der KiTas ein. Bei den Schulen fordern sie mehr Schulautonomie, mehr Kooperation, den Erhalt der Schulvielfalt, einen Ausbau der Ganztagsschule und Betreuung, mehr berufsvorbereitende Inhalte und die Einführung von Informatik als Pflichtfach. Für die Jungen Liberalen Hessen ist allerdings auch eine Digitalisierungsoffensive an den hessischen Schulen von fundamentaler Bedeutung. In der weiterführenden Bildungspolitik setzen sie sich für eine Stärkung der Ausbildung,ein elternunabhängiges Bafög und die Einführung von nachgelagerten Studiengebühren ein.

 

Neben den Schwerpunktthemen positionierten sich die Jungen Liberalen auch zu den Themen Wirtschaft und Infrastruktur. Hessen steht wirtschaftlich durch zahlreiche Betriebe, den Finanzplatz Frankfurt oder den Frankfurter Flughafen sehr gut da. Doch müssen Investitionen in die Zukunft getätigt werden, damit dies so bleibt.  Die Jungen Liberalen setzen sich die Stärkung des Finanzplatz Frankfurt nach dem Brexit, eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten, die Förderung von Gründern und dieDigitalisierung der Verwaltung ein.

Der letzte große Themenblock im Wahlprogramm die Innenpolitik. Dort fordern die Jungen Liberalen Hessen das Wahlrecht mit 16, die Legalisierung von Cannabis, das Abschaffen von sinnlosen Verboten wie zum Beispiel das Tanzverbot an Feiertagen und die Modernisierung der hessischen Landesverfassung.  In der inneren Sicherheit setzen sich die Jungen Liberalen Hessen für mehr Polizeipräsenz, weniger Videoüberwachung und die qualitative und quantitative Verbesserung der Polizei ein.

 

Die Jungen Liberalen Main-Kinzig stehen hinter dem Wahlprogramm und freuen sich bereits auf den Wahlkampf mit solch wichtigen, spannenden und interessanten Themen „Mit dem Wahlprogramm haben die Jungen Liberalen Hessen gezeigt, dass sie anstatt einem Weiter so eine Wende in der hessischen Politik fordern. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Landesvorstand einen Wahlkampf zu führen der geprägt ist von Mut und Optimismus.“, kommentiert der Kreisvorsitzende Björn Leppich das Wahlprogramm.